Wieskirche

Die Wieskirche ist eine Wallfahrtskirche im Ortsteil Wies der Gemeinde Steingaden im „Pfaffenwinkel“. Sie gilt als eine der schönsten Kirchen der Welt und ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Oberbayerns. Seit 1983 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der vollständige Name der Wieskirche lautet Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies. 1745 fassen Abt Hyazinth Gaßner und der Konvent des Prämonstratenserklosters Steingaden den Entschluss die Wieskirche zu erbauen. Der Bau erfolgte von 1745 bis 1754 durch die Brüder Johann Baptist und Dominikus Zimmermann unter der Leitung von Gauners Nachfolger Abt Marinus II. Mayer im Stile des Rokoko erbaut. Als im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 das Kloster geschlossen wurde drohte der Abriß der Kirche, dieser konnte nur durch Opfer und Bittschriften der Bauern der Umgebung abgewendet werden. Die Wieskirche blieb erhalten und heute besuchen jährlich mehr als eine Million Menschen die Kirche.

Tränenwunder

Ausgangspunkt der Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland auf der Wies, die sich bald europaweit ausbreitete war das Tränenwunder vom 14. Juni 1738. An diesem Tag sah die Bäuerin Maria Lory im Wieshof in den Augen einer Figur des gegeißelten Jesus Feuchtigkeit, die sie für Tränen hielt. 

Bilder

Karte

Offnungszeiten

In der Sommerzeit täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr, in der Winterzeit täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr

Anfahrt

Von der B 17 und B23 über die ST 2059, der Weg ist ausgeschildert. Parkplätze gegen Gebühr sind vorhanden, ca. 200 Meter von der Kirche entfernt.

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